Mallys Chinese Cresteds


Vergangenheit,
Gegenwart und


BEMERKUNGEN zur bisherigen ZUCHT:
Mit Niwajarah und Minshay geht meine langjährig aufgebaute Zucht seit Mitte/Ende der 80er zu Ende. Klar bin ich traurig.
Lückenlos war in all den Jahren stets ein Elternteil unserer Zuchthunde aus unser Zuchtstätte ein "Teufelchen".
Wir stellten sehr viel aus... Früher...
Besonders die NACHZUCHT unserer Chinese Cresteds der 80er und 90er Jahre waren beliebte erfolgreiche und gesunde Hunde.

WIE WEITER?
Mit "Pandora" und "Dakota" starte ich völlig neu mit dem modernen Typ
der Hairless. Beide Hündinnen haben substanzvollere Köper, gerade Rücken und lange Laufknochen, starke korrekte Gebisse und sie haben demzufolge (genetisch bedingt) auch eine viel dichtere Schopf-, Socken- und Rutenbehaarung.
Dass beide Mütter der Hündinnen die damals legendäre Hairless Hündin PRECIOUS in der Ahnentafel haben, allerdings natürlich viele Generationen weit hinten, freut mich schon. Denn Precious war absolut perfekt, in allen Teilen gesund. Sie war von Kopf bis Fuss auf sämtliche damals möglichen Krankheiten dieser seltenen Rasse noch in England bei ihrem Züchter untersucht worden.

Ich habe diese beiden Hündinnen als Welpen gekauft, weil ich deren Eltern phantastisch fand. Sollten die beiden Halbschwestern Freude an Shows haben, so werden sie sicher in der Schweiz von ihren Züchtern oder im nahem Ausland (ohne Übernachtung) gezeigt.
Die Hundeschule besuche ich sowieso mit beiden.

Ich habe ein Yorkshire-Terrier Rudel sowie eine junge Colliehündin und möchte mein Rudel nicht öfters als nötig Drittpersonen überlassen.
(Früher hatte ich meine Mutter - jetzt ist meine Mutter 93 Jahre alt und das temperamentvolle Hunde-Rudel kann ich ihr nicht mehr zumuten.)

"Shows" sind für mich ein "Treffen mit Freunden, Diskussionen über Zuchtprobleme, Infos erhalten über alles Mögliche im Hundeleben". Zusammen sitzen und einfach am Leben und den Hunden Spass haben. Und dabei gutgelaunt den eigenen Hund neutralen Richtern zeigen.
All das war in den 80ern und 90ern selbstverständlich.
Ich vermisse meine früheren Züchterkolleginnen und -Kollegen - sie haben alle entweder aufgehört, wohnen nun sehr weit weg oder aber - einige sind gar nicht mehr auf dieser Welt.
Wir hatten so viel Spass damals wenn wir uns irgendwo in Como, in Erba, in Wien, Graz, Verona, Hamburg oder Kopenhagen etc. trafen.
Und noch grösser war die Freude, wenn wir uns an der berühmten CRUFTS im Frühjahr oder an der NEW YORKER SHOW (jeweils anfangs Februar) sahen. Was staunten wir alle doch jeweils in N.Y. über die perfekte Vorführung aller Hunde an lockerer Leine.

Neider gabs natürlich. Da ich aber zu den allerersten Ausstellern und Züchtern dieser damals äusserst seltenen Rasse in Europa gehörte, kannte ich keine "fremden" Neider.
Ich wurde damals oft von Richtern, Tierärzten und Genetikern um nähere Auskunft gebeten.
Denn unsere englische Import-Hündin "Dawn's Wee Girl Precious" wurde sehr bewundert.

Heute ist heute - und wie die Zukunft aussieht - wer weiss das schon.